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Abessinier & Somali:
Abessinier und Somalis sind eigentlich nur eine einzige Rasse, sie sind völlig identisch - bis auf einen Unterschied, nämlich der Fell-Länge.
Während Abessinier kurzhaarig sind, besitzen die Somalis ein halblanges, seidiges Fell. Aus diesem Grunde werden wir diese beiden Rassen hier auch gemeinsam beschreiben, lediglich beim Fell auf die Unterschiede hinweisen.


Wer aufmerksam den Genetik-Teil gelesen hat, weiss, dass Abessinier, die das Langhaargen tragen, als Abessinier-Variant bezeichnet werden. Allerdings müssen diese Tiere genau gleich gerichtet werden wie die reinerbig kurzhaarigen Abys (sie startet auch in der selben Klasse, sprich: beide würden beispielsweise im "CAC" gegeneinander konkurrieren).


So, kommen wir nun zu der Beschreibung der Rasse (anhand des GCCF-Standards):


Der Kopf soll von vorne gesehen wie ein abgestumpfter Keil geformt sein, während im Profil gesehen die Nasenlinie sanft gebogen sein soll. Große, weit ausandersitzende Ohren ergänzen harmonisch den stumpfen Keil. Ohrpinselchen sind erlaubt (sogar erwünscht, aber nicht obligatorisch).


Die Augen sind mandelförmig, groß und schräg gestellt. Die Farbe kann von Bernsteinfarben über Haselnussbraun bis Grün sein.


Der Körper ist elegant, aber muskulös auf hohen, harmonisch dazu passenden Beinen und ovalen Pfoten.


Der Schwanz ist lang (wenn man ihn seitlich am Körper nach vorne legt, muss er mindestens bis zum Schulterblatt reichen), relativ dick am Ansatz und verjüngt sich bis zum Ende.


Das Fell ist seidig und anliegend, ohne Unterwolle. Bei den Abesiniern (auch bei den Varianten !) ist es kurz, bei den Somalis mittellang. Somalis sollten eine Halskrause und einen gut behaarten Schwanz haben - allerdings ohne Unterwolle.


Rassetypisch ist die Zeichnung und die Farbe für diese zwei Rassen.


Das Tipping (Bänderung der einzelnene Haare) muss gut ausgebildet sein (mindestens zwei- bis dreimal gebändert), das Fell muss einen sehr warmen Farbton aufweisen (auch bei Blue, nur bei den Silbernen Varietäten natürlich nicht). Obgleich die Katzen Agouti-Tiere sind, sollen keine Streifen zu sehen sein (weder auf der Brust an den Beinen oder dem Schwanz), lediglich auf dem Rücken befindet sich der sogenannte Aalstrich, der vom Kopf beginnt und an der Schwanzspitze endet.


Das Kinn darf nich weiss sein, es sollte einen warmen cremefarbenen Ton aufweisen, an den Hinterbeinen kann man die sog. Sohlenstreifen erkennen. Graue Stellen an den Beinen oder den Flanken sollte man nicht sehen können.


Als Farben sind genetisch schwarz (was mit "wildfarben" oder "ruddy" bezeicnet wird) und Cinnamon (wird hier als "sorrel" bezeichnet), sowie deren Verdünnungen (blue bzw. fawn) erlaubt. Sämtliche Varietäten können auch als Silber vorkommen.
Bicolour, Pointfarben, Weiß sind genauso wie Chocolate, Lilac oder Tortie-Varietäten verboten !

links ist eine Somali, rechts ein Abessinier

Pflege der Somali/Aby:
Eine Somali benötigt auch einen Kamm oder eine Bürste, vielleicht nicht im ersten Lebensjahr (auch wenn man es zur Gewöhnung ab und zu durchführen sollte).
Viele Somalies sind echte Waschbären und haben enorm viel Fell für eine halblanghaarige Katze, daher erfreuen Sie sich über eine Kämmaktion.
Auch bei den Aby´s- und vielleicht liegt es daran, dass unsere Varianten sind- kommt viel Fell in den Kamm nach einer Kämmaktion- natürlich verknoten sie nicht- aber ich hab lieber mehr Haare im Kamm als auf dem Sofa nach einer Streichelaktion.